Ausflug ins Marvel-Universum

Gestern Abend ging es wieder mal ins Kino. Die Comic-Verfilmung Dr. Strange mit Benedict Cumberbatch in der Titelrolle stand an. Dr. StephenStrange ist ein egozentrischer Neurochirurg, der bei einem selbst verschuldeten Autounfall die Fähigkeit zu operieren verliert. Nachdem er von der wundersamen Heilung eines ehemaligen Querschnittgelähmten, begibt sich Dr. Strange nach Nepal. Wie immer an dieser Stelle werde ich nicht näher auf die Handlung eingehen, aber da es sich um einen Marvel-Superhelden-Film handelt, kann man sich ja ein wenig denken, welchen weiteren Verlauf die Geschichte hier nimmt.

Am meisten beeindruckt hat mich an diesem Film, dass hier wirklich mit den Möglichkeiten der CGI gearbeitet wurde, um abgefahrene Welten und kaum vorstellbare Situationen zu erschaffen. Sehr empfehlenswertes Popcorn-Kino.

Ein weiterer Ausflug ins Marvel-Universum ging für mich heute mit der letzten Folge der Netflix-Serie Luke Cage zu Ende. Und im Gegensatz zu Dr. Strange, der sich in fantastischen Dimensionen bewegt, bleibt Luke Cage sehr bodenständig. Wir erfahren mehr über den schon aus „Jessica Jones“ bekannten Barkeeper mit Superkräften und undurchdringlicher Haut und seine Gegner finden sich vor allem im New Yorker Stadtteil Harlem wieder. Harlem selbst spielt quasi eine Hauptrolle in dieser Serie und die afro-amerikaniache Kultur wird geradezu gefeiert, mit der Musik und mit vielen Anspielungen und Gastauftritten. Ich bin mir sicher, dass mir ein gehöriger Teil eben solcher Anspielungen entgangen sein dürfte, was die Serie aber nicht weniger unterhaltsam machte.

Netflix plant ja, die New Yorker Marvel-Helden wie Jessica Jones, Daredevil und eben Luke Cage zu einer Crossover-Serie („The Defenders“) zusammen zu führen. Da die drei genannten Serien allerdings einen jeweils ganz eigenen Charakter hatten, bin ich um so mehr darauf gespannt, wie dieses Unterfangen gelingt.

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