Und überhaupt, Coca-Cola,

…bekommt man bei den aktuellen, ein wenig verzwungen wirkenden Einführungen neuer Coke-Produkte (z.B. Coke Zero oder in den USA Coke blak, „with coffee essence“) den Verdacht, Ihr hättet uns seither nur Mist verkauft.

Ich jedenfalls verzichte seit etwa einem Monat – nach jahrelangem Konsum – konsequent auf die Einnahme von Cola light (auch Pepsi light). Und zwar aus zwei Gründen: etwaigen Auswirkungen des Süßstoffes auf den – bei mir diabetischen – Zuckerstoffwechsels auszuweichen („Hunger!“) und um den immerhin als möglich diskutierten Gefahren durch den Süßstoff Aspartame auszuweichen, beziehungsweise, wenn man meinen langjährigen Konsum betrachtet, diese Gefahren zumindest zu mindern.

Bedauerlicherweise bedeuted dies auch den Verzicht auf meinen letzten Lieblingslongdrink „Jim Beam with Coke light“. Aber da muss man(n) eben durch.

Eine neue Dimension

Ich habe mir in den letzten Wochen wieder angewöhnt, morgens eine halbe Stunde auf dem Hometrainer zu strampeln. Soweit es die Terminlage zulies, konnte ich das auch ganz gut durchhalten. Trotzdem habe ich eher zu- als abgenommen. Nunja. Bin ja auch verheiratet. (Link via Dove from above)

Zum Training schaue ich normalerweise fern. Doch das Morgenmagazin von ARD oder ZDF ist nicht motivierend genug, ich habe mich in der Vergangenheit eher an Navy S.E.A.L.S. „Hell Week“-Filmchen gehalten, wirklich sehr motivierend, meine „Band of Brothers“-DVDs geschaut, in letzter Zeit aber auch mal XXP-Dokumentarfilme über den ersten Überschallflug mit Chuck Yeager oder sogar „OC Choppers“. Heute morgen kam mir auf der Suche nach einer bestimmten Video-Kasette („Bravo Two Zero“) ein Workout-Video mit Cindy Crawford unter die Augen („A New Dimension“). Wieso dieses Video in unserem Haushalt vorhanden ist, will sich meiner Erinnerung gerade nicht offenbaren, aber ich vermute, dass es entweder ein albernes Geschenk oder eine Dreingabe zu einer Zeitschrift war.

Es kam wie es kommen musste: anstatt mich aufs Rad zu schwingen, folgte ich dem Video und versuchte mich an den von Cindy und ihrer Trainerin Kathy Kaehler vorgemachten Übungen. Was sich nicht ganz einfach gestaltete, da ich weder Bodenmatte griffbereit hatte, noch ein magisches drittes Auge, um in Embryonalstellung auf den Boden schauend gleichzeitig dem Video zu folgen. Am befremdlichsten war, dass das Video wohl kurz nach einer Schwangerschaft von Cindy Crawford aufgenommen wurde und dies laufend thematisiert wurde.

Obwohl es hauptsächlich aus Dehn- und Streckübungen („A“) sowie einem Kraftrainig („B“) besteht, kam ich bei dem 12- und danach gleich dem 17-minütigen Programm durchaus ins Schwitzen – es war also kein schlechtes Gewissen wegender ausgefallen „Radtour“ nötig. Und was für eine Frau nach der Schwangerschaft gut ist, kann für einen Mann mit einem Bauch wie bei einer Frau vor der Entbindung doch nicht so falsch sein, oder? Vielleicht lohnt es sich, das vollständige 44-Minuten-Programm „C“ mit ausgedehntem Ausdauerteil einmal anzuschauen.

In Farbe – und bunt!

Ich poste hier ja selten Web-Fundstücke, aber folgendes Experiment hat mich dann doch beeindruckt. Jeder kennt sicher die Geschichte mit dem Fensterkreuz (man schaue 30 Sekunden auf ein Fensterkreuz und anschliessend auf eine weisse Wand), aber dass die Sache auch mit Farbe so gut funktioniert, hätte ich nicht gedacht…

Und ich verpreche hoch und heilig, dass bei dieser Website (Stand: 12. Juli 2006, 18:14) kein erschreckendes Monster erscheint wie in diesen Fällen.