Liebes Tagebuch…

…Hochzeitsvorbereitungen und Arbeit liessen mich in den letzten Tagen nicht zum Bloggen kommen. Ausser Dir wird das vermutlich kaum jemand mitbekommen, ich wollte es Dir trotzdem anvertrauen. Vielleicht eine gute Nachricht am Rande: Jetzt, wo ich mich von dem schweren Polterabendkater erholt habe, kann auch der Jungesellenabend am Donnerstag kommen! Doch ich denke, Ludwigsburgs Kneipen haben nichts schlimmeres zu befürchten.

Aber halt, da fällt mir doch noch etwas ein, was mich gestern und heute beschäftigt hat: Podcasting! Das Buzzword of the month (oder besser last month) ist nun auch in unseren Büroräumen angekommen – und dann auch noch in Verbindung mit einem anderen Buzzword: „Viral Marketing“. Nur scheint es, als habe ich bis jetzt immer noch nicht ganz durchschaut, was an Podcasting so revolutionär sein soll. OK, ich habe keinen iPod, vielleicht kann ich es gar nicht verstehen. Die Unzulänglichkeiten meines Medion-PocketPCs bezüglich seiner Tauglichkeit als MP3-Player habe ich ja an dieser Stelle bereits dargelegt. Aber bereits vor mehr als 7 Jahren gab es doch schon downloadbare „Radiosendungen“ im Web. Auch solche, die speziell für diesen Zweck aufgenommen wurden. Die hautpsächliche Neuerung scheint die Verknüpfung mit RSS-Feeds zu sein – und der plötzliche „Hype“ beruht wohl neben der einfacheren Möglichkeit der Verbreitung dank günstigem Webspace vor allem auf der Popularität des MP3-Players von Apple und der dazugehörigen „Bestückungssoftware“. Oder übersehe ich etwas elementares? Wenn ja, kann mir jemand sagen was das ist?

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Ein Kommentar

  1. Die Einbettung in RSS-Feeds und die Tatsache, dass das Publikum durch DSL größer geworden ist. Sonst sehe ich auch keine Unterschiede, wobei der letzte Punkt aber sehr wichtig ist.

    Ansonsten gab es auch vor 20 Jahren schon den offenen Kanal, der hat auch keine Medienrevolution ausgelöst. 🙂

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